Еще кое-какую инфу нашел про дунайского тайменя.Merkblatt zur Donau-HUCHEN-Tageskarte
Wichtig: Jeder entnommene Huchen ist umgehend persönlich unserem Sekretariat zu melden.
Die Angelfischerei auf den Huchen zählt seit jeher zu den Höhepunkten der Angelsaison. Nur durch die jahrzehntelangen Bemühungen zahlreicher Fischereiausübungsberechtigter sind wir heute in der glücklichen Lage, in der Donau auf Huchen angeln zu können. Mit der Hege und Nutzung dieser größten heimischen Salmoniden liegt dessen Fortbestand in unseren Händen. Bitte seien Sie sich bei der Fischerei auf den Huchen dieser Tatsache bewußt.
Diese "Donau-Huchentageskarte" wird durch unseren Verein jeweils vom 1. Oktober bis 28. Februar ausgegeben und gilt nur für die Angelfischerei im Strom der Reviere Aggbach links, Aggbach rechts, Emmersdorf, Grimsing, Kronau-Strom, Rossatz, Wallsee-Offene Donau und Wörth-Hößgang (das jeweils befischte Revier ist auf der Rückseite der Lizenz einzutragen, wobei Sie auch an einem Tag in mehreren Revieren angeln können).
Erlaubte Fischfanggeräte sind ein Spinnstock oder eine Fliegenrute; die Verwendung des lebenden Köderfisches ist wie auch in allen anderen unserer Reviere verboten!
Die Donau-Huchentageskarte berechtigt zur Entnahme eines Huchens, es dürfen aber auch an Stelle des Huchens, Hechte, Zander oder Wels entnommen werden. Die Entnahme dieser Fische ist auf zwei Stück für Inhaber dieser Lizenz limitiert. Wurde ein Huchen oder zwei Stück der o.a. Fischarten entnommen, darf nicht weitergefischt werden. Weißfische unterliegen, wenn die revierbezogenen Bestimmungen nicht anderes vorschreiben, keiner Entnahmebeschränkung. Sofern die "besonderen Bestimmungen" des betreffenden Donau-Revieres nichts anderes vorschreiben, gilt für den Huchen ein Brittelmaß von 75 cm. Für alle anderen Fischarten entnehmen Sie bitte Brittelmaße und Schonzeiten den jeweiligen Revierbestimmungen. Jeder entnommene Huchen ist umgehend persönlich unserem Sekretariat zu melden. Bitte machen Sie sich mit den jeweiligen Reviergrenzen (Revierplan) vertraut und beachten Sie die "Allgemeinen und die revierbezogenen besonderen Bestimmungen". Diese gelten vollinhaltlich auch für Inhaber einer Donau-Huchentageskarte. Die Angelfischerei darf nur im Strom, nicht aber in den Ausständen ausgeübt werden!
Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Angeltag in unseren Revieren.
Mit Petri Heil!
Österreichische Fischereigesellschaft, gegr. 1880
Donau-Huchentageskarte 30,00 EUR
Generallizenz Donau 830,00 EUR
Merkmale: Sein Körper ist spindel oder torpedoförmig, sein Maul ist leicht oberständig. Der Huchen hat kleine Rundschuppen und ist bezahnt auf dem Pflugscharbein mit einer Reihe Zähne. Seine Afterflosse reicht von gerade bis konkav, er hat keine Punkte auf der Rückenflosse und seine Fettflosse ist ausgesprochen gross. Kleine Huchen sind sehr leicht mit Bachforellen zu verwechseln
Lebensraum: Der standorttreue Huchen bevorzugt, sauberes kaltes Wasser mit kiesigem Untergrund, tiefe Flussbereiche wie z.B. ausgespülte Uferpartien, tiefe Gumpen hinter Wehren aber auch Mündungen von anderen Flüssen/Bächen. Sein Lebensraum ist (war) das Donaueinzugsgebiet (darum auch sein Name "Donaulachs"). Er ist in den Flüssen Donau, Iller, Lech, Isar, Inn, Regen und Ilz zuhause, aber es gibt ihn auch in Österreich (sehr guten Bestand) Jugoslawien, Tschechien, Polen, Schweiz und in Marokko.
Zur Laichzeit (März Mai) unternimmt der Huchen kurze Wanderungen flussaufwärts in flache kiesbedeckte Stellen (dort kann man ihn beobachten, dies kann aber Jahre dauern bis man sowas findet bzw. sieht)
Nahrung: der räuberische Huchen ernährt sich hauptsächlich von Fischen, im Jungstadion ernährt er sich aber auch von Insekten, Würmern, Bachflohkrebsen und kleinen Fischen.
Grösse: Ein ausgewachsener Huchen kann bis zu 1,60m und bis zu 50kg (maximalgrösse und Gewicht) schwer werden. Die Durchschnittsgrösse liegt bei etwa 70 80 cm. Jedes Jahr werden neue Huchenfänge gemeldet mit Fischen über 1m und um die 40 Pfd.
Köder: Zum Fang von Huchen eignen sich vor allem grosse "Heintz" Blinker, Wobbler, der sog. Huchenzopf oder grosse Köderfische am System (man sagt Nasen wären der Beste Köder für Huchen) Mehrmals wurde schon im Magen eines Huchens, Ratten und Mäuse gefunden.
Fangzeit: Als bester Fangmonat hat sich der Januar bewiesen und zwar wenn es schneit, kurz vor und während der Abenddämmerung.
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Gruss
Christian
www.carpers.de
Raub- und Friedfischreviere: Beginn der Ausgabe mit 1. Juni.
Für die Reviere Thaya und Stausee Thurnberg beginnt die Ausgabe bereits am 1. Jänner, für das Revier Wallsee mit 15. April.
Für die Reviere Aggsbach, Alte Donau, Emmersdorf, Grimsing, Perschling, Rossatz, Wörth-Hößgang endet die Tageskartenausgabe mit 30. September. für Nicht-Mitglieder und für Mitglieder mit 31. Oktober.
In allen anderen Revieren endet die Angelsaison bis auf Widerruf mit Ende des Jahres.
Der "Donaulachs" kommt, wie der Name sagt, in Deutschland nur in der Donau und ihren Zuflüssen vor. Der "Donaulachs" stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität und insbesondere an dessen Sauerstoffgehalt. Heute werden die Huchen künstlich vermehrt.
Die bereits im neunzehnten Jahrhundert einsetzende Gewässerverbauung und die sich daraus ergebenden Folgen für die Gewässerstruktur haben die Bestände des Huchens sehr beeinträchtigt. Durch Querbauwerke werden Laichwanderungen unterbunden, durch die verringerte Strömung in verbauten Gewässerabschnitten wird das Kieslückensystem mit Feinsedimenten zugesetzt und somit für das Laichgeschäft unbrauchbar. Eine weitere Gefährdung der Restpopulationen stellt der Schwallbetrieb in Zusammenhang mit Wasserkraftwerken dar. Zum Schutz des Huchens ist die Erhaltung frei durchwanderbarer Flussabschnitte mit natürlicher Gewässerdynamik, hoher Fließgeschwindigkeit und einer abwechslungsreichen Gewässerstruktur mit ausreichenden Unterstandmöglichkeiten von großer Bedeutung. Weiterhin müssen ein ausreichendes Nahrungsangebots an Nasen, Barben und Lauben sowie gut durchströmte Kiesrücken und -bänke als Laichhabitate des Huchens gewährleistet sein. Wo möglich, ist eine Erhöhung der Restwassermengen anzustreben.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Huchen in Elbe und Rhein und sogar in der Themse besetzt. Alle Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt, der Huchen wurde nicht außerhalb des Donausystems heimisch.
In Sibirien lebt vom Jenissei bis zum Amur die verwandte Art "Hucho taimen".